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Rottleberode

Rottleberode
Herzlich Willkommen im schönen Ort Rottleberode.

Rottleberode

1500 Einwohner. Durch Rottleberode fließt die Thyra. Der zwischen Stolberg und Uftrungen gelegene Ort entstand schon im 10. Jahrhundert. Wilhelm, der Erzbischof von Mainz besaß hier einen Hof und verstarb 968 in Rottleberode, was zur ersten urkundlichen Erwähnung des Ortes führte. Rottleberode verfügte bereits 994 über das Markt-, Münz- und Zollrecht. Später gelangte der Ort in den Besitz der Grafen zu Stolberg, die den Ort in die Grafschaft Stolberg-Stolberg integrierten.

Während des Zweiten Weltkrieges wurde das Außenlager Rottleberode des KZ Buchenwald, das später dem KZ Mittelbau – Dora unterstellt war, eingerichtet sowie ein diesem unterstelltes Unterkommando in Stempeda, in denen etwa 1.300 KZ-Häftlinge für die Junkers Flugzeug- und Motorenwerke Zwangsarbeit verrichten mussten. Auf dem Ortsfriedhof finden sich Grabstätten von 36 KZ-Häftlingen, die Opfer der Zwangsarbeit wurden.

Geprägt wurde Rottleberode und Umgebung durch den jahrhundertealten Bergbau (Eisen, Kupferschiefer, Flussspat und Gips). Zahlreiche kleinere und größere Halden in der näheren Umgebung sowie Pingen und überlieferte Namen, wie Kupferhütte und Hüttenhof sind Zeugen der Gewinnung und Verhüttung dieser Bodenschätze. Erwähnenswert ist der „Flussschacht“ bei Rottleberode im Krummschlachttal. Anfang des 20. Jh. war hier die damals größte Flussspatlagerstätte Mitteleuropas aufgeschlossen. Heute prägen die Firma Knauf Deutsche Gipswerke AG und das Ante-Holz-Werk das wirtschaftliche Bild des Ortes.Westlich des Ortes, im Waldgebiet des Alten Stolberg, steht die Ruine der Grasburg. Die kleine evangelische St. Martinikirche wurde von 1758 bis 1761 als barocke Saalkirche erbaut.

Erhalten geblieben sind das ehemals fürstliche Jagdschloss nebst Park, der große Schlossteich, der ehemalige Hüttenteich der Josefshütte und das restaurierte Herrenhaus und Wirtschaftsgebäude der ehemals Fürstlich Stolberg-Stolbergschen Domäne.
Ein touristischer Naturlehrpfad entlang des Schlossteiches und des sogenannten „faulen Teiches“, präsentiert ein artenreiches Feuchtbiotop.

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